Überall in Deutschland wird (hoffentlich) von Pfadfindern das Friedenslicht unter die Leute gebracht. Im Zuge der thematischen Vorbereitung bin ich auf eine interessante Seite gestoßen.
Unter Frieden-fragen.de bietet das Institut für Friedenspädagogik e.V. eine kind- und jugendgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden an.
Leicht verständlich werden die unterschiedlichsten Fragen beantwortet. Von "Gibt es Pläne für einen Weltfrieden?" über "Warum werden Atomwaffen nicht verboten?" bis hin zum "Wie beendet man Kriege?". Alles sehr pragmatisch und vereinfacht, aber deswegen keines falls schlechter.
Auf der Seite des Instituts für Friedenspädagogik selbst gibt es dann etwas 'härtere' Informationen. Nicht ganz so hübsch und einfach aufbereitet, dafür aber gefühlte zehntausend Mal mehr. Tiefgründig und weitreichend.
Darunter auch eine stichwortartige Übersetzung des SIPRI Yearbook 2006 auf Deutsch ("Rüstung, Abrüstung und internationale Sicherheit", ein Bericht über Krieg und Frieden auf der Welt). Sehr interessant.
In der frisch erschienen Ausgabe 4/06 der Avanti (PDF) wird das Pfadiblog in einem zweiseitigen Artikel vorgestellt.

Vielen Dank an die Redaktion und schaut bald wieder vorbei — wir haben dann bestimmt wieder interessante Artikel für euch :-)
PS: Wenn das Pfadiblog auch in eure Diözesanzeitschrift gehört, schickt eurer Redaktion doch unser Pfadiblog-Presseartikel.
In der Rubrik "Politisches Handwerkszeug" des "Vereins zur Förderung politischen Handelns e.V. (v.f.h.) und seines Politischen Bildungswerks "Junge Erwachsene machen Politik (JumP)"!
gibt es ein paar Seminare, die sehr interessant klingen und auch weniger mit Politik zu tun haben, als mehr mit allgemeinen Fähigkeiten für die Arbeit in Non-Profit-Organisationen.
Aktuell: Rhetorik oder das Management für Non-Profit-Organisationen, Thema Wandel und Thema Ressourcen in dem es auch eine Fundraising-Einheit gibt.
Der v.f.h. ist jung, engagiert und überparteilich. Ziel unserer Arbeit ist es, zu politischem und sozialem Engagement zu motivieren und dafür zu qualifizieren. Zu diesem Zweck führen wir bundesweit Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene durch.
Tobias schrieb in seinem Posting "Achtung vor dem Internet!" über die Gefahr, die das Offenlegen der Persönlichkeit im Internet birgt. Der Beitrag richtete sich hauptsächlich an Jugendliche im Pfadi- und Roveralter.
Hier mag es jetzt primär um Studenten gehen. Sekundär trifft das allerdings auch wieder auf alle Soziale Netzwerke für alle Altersstufen zu.
Wer in den letzen Monaten im Internet unterwegs war, der hat sicherlich vom StudiVZ gehört. Ein Verzeichnis, in dem sich Studenten eintragen und so ziemlich alles, was möglich ist, mit einander teilen. Darunter durchaus sensible Daten wie Telefonnummern oder Adressen. Wer in den letzten Monaten im Internet unterwegs war, der wird auch mitbekommen haben, welche teils gravierenden Fehler StudiVZ gemacht hat. Aufgedeckt und verbreitet wurde eine Vielzahl von ihnen von einem Autor der blogbar.
In einem Eintrag schreibt er jetzt, warum Daten, die man bei StudiVZ angibt, nicht vollkommen harmlos sind. Und das gilt übertragend auch für alle anderen Sozialen Netzwerke.
Stichwort Persönlichkeit und Menschenführung. Da geht es um so Sachen wie persönliche Integrität und Sozialkompetenz. Ganz schlecht: Absolut harmlose Daten wie die Mitgliedschaft in Gruppen, die eine gewisse Promiskuität vermuten lassen. Man will ja nicht, dass die Untergebenen belästigt werden. Absolut harmlose Daten wie 436 Freunde an 435 Unis – das sieht nicht gerade nach Teamfähigkeit aus.
Das alles ist, ganz im Stile des Bloggers, etwas krass und vielleicht überspitzt ausgedrückt. Trotzdem bleibt der Kerngedanke bestehen: Einfach häufiger darüber nachdenken, welche Daten man von sich im Internet preisgeben will – und sich der Tragweite und Langlebigkeit bewusst werden.
Unser Bundesfinanzminister Steinbrück hat ein Konzept vorgeschlagen, durch das ehrenamtliches Engagement und gemeinnützige Spenden gefördert werden sollen.
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Zu dem Zehn-Punkte-Programm gehört unter anderem, die Abzugsmöglichkeit von Spenden zu erhöhen, Stiftungen zu entlasten, die steuerfreie Übungsleiterpauschale zu erhöhen und ehrenamtliches Engagement steuermindernd geltend machen zu können.
Leider gilt letzteres nicht für Jugendarbeit, sondern nur für Alten- und Behindertenbetreuung sowie Pflegetätigkeiten. Hier müsste unsere Berliner RdP-Lobbyisten aktiv werden.
Als Wermutstropfen wertete der Kulturrat, daß die neue Pauschale für ehrenamtlich Engagierte nur für den Sozialbereich gelten solle. Hier sieht er Nachbesserungsbedarf.
Nach dem Konzept des Ministers sollen Bürger künftig für bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten 300 Euro von ihrer Steuerschuld absetzen können. Das soll beispielsweise für alle gelten, die für eine gemeinnützige Organisation 20 Stunden im Monat kranke oder behinderte Menschen unentgeltlich betreuen. (Quelle FAZ)
Trotzdem wird diese Initiative als sehr positiv bewertet. Und dabei wollte man doch vor ein paar Monaten die Spendenabzugsfähigkeit ganz abschaffen…