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Alle Beiträge für den Monat Januar, 2006:

Tobias Mi 18. Jan Projektideen

Auf der Suche nach einer guten Projektidee für deine Pfadi- oder Rovergruppe?

Bei BUW findet sich eine ausführliche Liste an Projektideen. Alles vom BUW ausgezeichnete Projekte, zu denen ihr jeweils eine Zusammenfassung und die gesamt Arbeit als PDF findet.
Und dass ihr euch auch gleich beim BUW bewerben könnt, haben ich ja schon erwähnt.

Tobias Mi 18. Jan Der Bundes Umwelt Wettbewerb

Ein weiterer Hinweis auf einen Wettbewerb, diesmal den BUW (übersetzt: Bundes Umwelt Wettbewerb

Das eigene Leben und das der anderen verbessern, dabei Spaß haben und in Action sein, das könnt ihr, wenn ihr am BUW teilnehmt. Dazu braucht Ihr Köpfchen und den Mut, auch mal ganz eigene Wege zu gehen. Also: Zeigt, was geht!
Je nachdem wie alt Ihr seid, habt Ihr die Möglichkeit am BUW I (13-16jährige) oder am BUW II (17-21jährige) teilzunehmen.

Fällt euch bei den Altersgruppen etwas auf? — Richtig: Sie passen sehr gut in das Raster der Pfadfinder.
Auch sonst finde ich den Wettbewerb wert, betrachtet zu werden.
Schließlich warten "auf die Preisträger/-innen (…) Geld- und Sachpreise (z. B. Sprachreisen, Zeitschriftenabos, Bücher) im Wert von rund 25.000 EUR" und auch den Einsendeschluss kann man sich gut merken: Er ist der 15. März jeden Jahres.

Wer noch nicht weiß, ob sein Projekt zum BUW passt oder einfach keine Projektidee hat, sollte auf der Übersicht der ausgezeichneten Arbeiten vorbei schauen.

Wer Erfahrungen mit dem BUW sammelt, darf sie gerne mit uns teilen.

Tobias Mi 18. Jan Tote Wildtiere … oder auch nicht.

Das Problem besteht schon lange: Wir verändern unsere Landschaft so sehr, dass Wildtiere endweder keinen Lebensraum mehr finden oder zwangsläufig unser Lebensraum mit ihrem kollidiert (Beispiel: Rotwildunfälle).

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat eine Kampagne gestartet, die "auf den Verlust von Lebensräumen einheimischer Wildtiere" hinweisen soll.

Die beiden Kampagnenmotive
Motiv 1 (JPG), Motiv 2 (JPG)
Interessant finde ich die (Werbe-)Begründung, warum diese Motive gewählt wurden:

Wir haben dabei auf Katastrophenszenarien verzichtet und statt dessen auf Motive gesetzt, die mit Witz und einem gewissen „Aha-Effekt“ auf die Problematik aufmerksam machen. So wollen wir Aufmerksamkeit schaffen und die Menschen gleichzeitig nachdenklich machen.

Ein richtiger Ansatz…

Was mir allerdings fehlt, ist die Handlungsaufforderung.
Die Aussage, man könnte Nistkästen aufbauen, ist sicher richtig… Auch die Möglichkeit Handyklingeltöne zu Gunsten der Stiftung zu kaufen, ist nett… (mehr hierzu)
Aber die richtige "Und das könnt ihr tun, um uns zu helfen"-Seite, fehlt mir leider… und darum kann ich sie hier auch nicht verlinken.

Tobias Mo 09. Jan 8. Januar 1941: Todestag des Pfadfinder-Gründers Robert Baden-Powell

WDR 2 erinnerte heute an den Todestag unseres Pfadfinder-Gründers Robert Baden-Powell am 8. Januar 1941.

[via & dank an ulk in der Pfadi-Mailingliste]

Tobias So 08. Jan verändertes Spenderverhalten, wie damit umgehen?

Dieses Thema kann und sollte detaillierter Thematisiert werden, als es in diesem Beitrag geschieht. Hier zuerst einmal eine Gedankensammlung:

Der Durchschnittsspender ist heute kritischer denn je, gibt Geld am liebsten spontan für ein Einzelereignis, reagiert auf Fernsehbilder von Katastrophen oder prominent besetzte TV-Galas – und zwingt die Hilfsorganisationen, die Gelder für langfristige Aufbau-Projekte benötigen, zur Suche nach neuen Konzepten, um Spender zu gewinnen.

Heißt es in einem Welt-Artikel, den das BFS Fundraising Weblog zitiert.

Dieses Zitat sagt mir zuerst einmal nichts Neues: Menschen sind medial immer verwöhnter und wir nähern uns rasant amerikanischen Verhältnissen.
Beides führt zu einem zentralen Problem: Professionalität.
Man muss Spendern Anlässe, Aktionen, Events bieten, um sie zum Spenden zu bewegen. Die Gegenleistung wird immer wichtiger.
Aber sind wir als Pfadfindergruppe im Ort dazu bereit?, geschult?, sensibilisiert? Ich habe nicht das Gefühl.

Schon seit Jahren wird über Fundraising in meinem Verband (DPSG) gesprochen… Leider gibt es immer noch kein Konzept, das dieses Thema für Stämme aufbereitet.
Wie könnte so etwas aussehen?
Vielleicht fängt man damit an, Beispiele für Spendensammlung und Fundraising im Scout-O-Wiki zu sammeln?

Was denkt ihr?

Update: 135 Briefe, fast 5 kg Gewicht, eine Fülle an Geschenken und Motivationsträgern… so sieht es aus, wenn Organisationen zur Weihnachtszeit ihr ganzes professionelles Repertoir zur Spendengewinnung abspulen. Anschaulich beschrieben bei beobachter.ch [via]

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